Neue Empfehlungen für Kinderzahnpasten mit Fluorid

 

Die DGPZM hat gemeinsam mit der DGZ, der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ), dem Bundesverband der Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BZÖG) und der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) neue Empfehlungen für Kinderzahnpasten beschlossen und diese in einer Pressekonferenz am 27.09.2018 der Öffentlichkeit vorgestellt.  

Grundlage dieser neuen Empfehlungen ist eine Konferenz von Experten aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz, die am 6. Juni 2018 in Berlin stattfand. Demnach soll ab dem Durchbruch des ersten Milchzahnes eine Kinderzahnpasta mit 1.000 ppm Fluorid zweimal täglich in einer reiskorngroßen Menge und ab dem zweiten Geburtstag in einer erbsengroßen Menge verwendet werden. Alternativ kann in den ersten beiden Lebensjahren auch eine Zahnpasta mit 500 ppm Fluorid zweimal in einer erbsengroßen Menge verwendet werden. Nachfolgend finden Sie die neuen Empfehlungen in tabellarischer Form.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinderzahnpasten: Forderungen an die Industrie

  • Kinderzahnpasten sollen mit einer Tubenöffnung ausgestattet werden, welche die Applikation einer reiskorn- bzw. erbsengroßen Menge ermöglicht.
  • Die Viskosität von Kinderzahnpasten sollte so eingestellt sein, dass die Applikation einer reiskorn- bzw. erbsengroßen Menge auf die Zahnbürste möglich ist,  andererseits aber auch eine gleichmäßige Verteilung in der Mundhöhle ermöglicht wird.

 

Begleitende Empfehlungen zur Anwendung von Kinderzahnpasten

  • Maßnahmen zur Erhöhung der Akzeptanz des täglichen Zähneputzens ab dem ersten Zahn sind zu fördern.
  • Maßnahmen zur Etablierung einer mundgesunden Ernährung (z.B. Reduktion des Zuckerkonsums) sind ebenfalls zu fördern.

 

 

 

 

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Statement DGPZM
(Pressekonferenz 27.09.2018) / pdf

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